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Aphrodite und ihr Sohn Eros
Priamos, der sagenhafte König von Troja, hatte einen Bruder namens Trithonos, dessen Schönheit die geflügelte Göttin der Morgenröte, Eos, so bezauberte, daß sie ihn entführte. Die Götter schenkten ihm Unsterblichkeit, gewährten ihm jedoch nicht die ewige Jugend. Die Tage und Jahre gingen dahin und ließen unbarmherzlich ihre Spuren auf seinem Antlitz zurück. Eines Tages erblickte Tithonos in der Ferne Aphrodite, die Göttin der Liebe, mit ihrem Sohn Eros, der seinen goldenen Bogen gespannt hatte und stets bereit war, einen Liebespfeil in das herz von Göttern oder Sterblichen zu entsenden. Gehüllt in ein Gewand aus goldenen Fäden, einen Kranz duftender Blumen auf dem Haupt, schritt Aphrodite einher, den Sohn an der Hand führend. Überall, wo der Fuß der Göttin die Erde berührte, sprossen zauberhafte Blumen hervor, und die Luft war erfüllt von Frische und Jugendkraft. Bezaubert von ihrer Schönheit lief Tithonos der Göttin Aphrodite nach. Als sie seine Absichten erkannte, rannte sie mit ihrem Sohn vor ihm davon... Nur ein wenig fehlte noch, und tithonos hätte sie erreicht. Um der Verfolgung zu entgehen, sprangen Aphrodite und Eros in den Fluß Euphrat und verwandelten sich in Fische.
Die Götter aber setzten an den Himmel unter die anderen Sternbilder zwei Fische, die- als Sinnbild der Mutterliebe- durch ein breites, langes Band miteinander verknüpft sind. Die Waage seiner Tochter versetzte Zeus an den Himmel. So geriet unter die Sternbilder des Tierkreises auch eines, das die Menschen stets daran erinnern soll, die Gesetzte streng einzuhalten und sich in allen Handlungen von der Gerechtigkeit leiten zu lassen. Die Magie der Fische:
Wenn jemand zuhören, mitfühlen, verzeihen, streicheln, träumen kann – dann sind es Fische. Wo sie auftauchen, scheint sich die Realität zu brechen, wie im Wasserspiegel. Sie sind nicht wirklich von dieser Welt, sondern leben in fantasievollen Reichen von Mystik und Wunschträumen. Doch das ist nur die eine Seite dieses Sternzeichens. Nicht umsonst besteht sein astrologisches Symbol aus zwei Fischen, die in entgegengesetzte Richtungen schwimmen. So sanftmütig und Opferbereit sie sind, wenn es ihnen gut geht, so hart können sich Fische wehren, wenn jemand sie in die Enge treibt. Eben schienen sie noch grenzenlos verletztlich zu sein – plötzlich entwickeln sie Kraft, schwimmen sogar gegen den Strom, stellen fast verwegene Ansprüche an den Partner. natürlich könnten sie sich allein durchbeißen, viel besser sind sie aber, wenn sie andere umsorgen können; dann werden aus Fischen Engel.
Auf wen sie fliegen:
Natürlich schwimmen sie auf jeden zu, der stark wirkt. Aber es sind nicht unbedingt materielle Ansprüche, die sie stellen. Erst kommt die erotische Anziehung, dann dieselbe Wellenlänge beim Träumen. Das bedeutet, dass Fische auf Stiere fliegen, weil sie hinter der Kraft auch das große Maß an Fürsorglichkeit und Sinneslust spüren. Ebenso fasziniert folgen sie Steinböcken, weil deren Mix aus Solidarität und Tiefgründigkeit ideal finden. Mit Krebsen können sie noch besser träumen, neigen aber auch dazu, gemeinsam mit ihnen zu jammern; für Skorpione sind sie eigentlich zu sensibel, aber deren mystische Ader zieht sie in den Bann.
Wie man sie verführt:
Ganz einfach: anhimmeln. Und den starken Arm reichen. Von einem Fisch soll folgender Satz stammen: Ich will kein Millionär sein – ich will nur wie einer leben. Aber das Motto wird ihnen nicht gerecht; Fische suchen einfach festen Boden unter den Füßen, weil sie in ihrem Element, dem Wasser, allzu oft hin und her geworfen werden. Sie werden schwach, wenn man ihre Schwachheit anerkennt und gleichzeitig ihre Empfindsamkeit schätzt. Besonders verführbar sind sie übrigens durch Feingeister: Bieten Sie ihrem Fisch einen Traum zum Frühstück, Chopin zum Mittag, Esoterik zum Abend und am Ende der Nacht das handfeste Versprechen, immer für ihn zu sorgen
Wie die Fische lieben:
Sie sind die Rekordhalter in Zärtlichkeit, Fürsorge, Schwärmerei und Fantasie. Wer von einem Fisch geliebt wird, fühlt sich von Zuneigung überschüttet. Oder doch eher umklammert? Fische erwarten erstens, daß man sie bei der Hand nimmt, und zweitens, daß man sie für ihre Hingabe durch Sicherheit belohnt. Aber wer könnte ihnen das verwehren, wenn sie mit verschleierten Nixenaugen gucken und so verwundbar wirken. Doch man täusche sich nicht: Fische werfen sich mit unglaublicher Power in die Bresche, wenn ihr Partner sie braucht. Fische-Frauen haben besonders Glück: Auch moderne Männer mögen ihre Anhänglichkeit und schwärmen von ihrer sanften Erotik. |
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