Astro
  FanShop     Feinschmecker     Figuren     Geschenke     Licht     Mediamöbel     Nostalgie  
Einkaufen:
Warenkorb anzeigen
Zur Kasse gehen
Allgemein:
Startseite
Impressum
AGB
Verbraucherhinweise
Datenschutz
Über Uns
Thementexte

Widder: 21. März bis 20. April

Handbemalte Keramikfiguren
Größe: 13 - 18 cm
Wegen Sonderanfertigung nur gegen Vorkasse !



Anzahl:   St

Rettung durch einen goldenen Widder

Vor langer Zeit herrschte in dem in Mittelgriechenland gelegenen Boiotien, und zwar im Orchomenos am Ufer des Kopaissees, König Athamas, ein Sohn des Gottes der Winde Aiolos und seiner Gattin Nephele. Sie hatten zwei Kinder, einen Sohn namens Phriox und eine Tochter, die Helle genannt wurde. Klug und schön waren die Sprößlinge, doch schon bald sollte ein großes Unglück über sie hereinbrechen. Ihr Vater verstieß ihre Mutter und nahm die Zauberin Ino zur Frau, die Tochter des Königs Kadmos, der Theben gegründet hatte und dessen erster König er war. Jene gebar ihm die beiden Söhne Learchos und Melikertes.
Als rechte Stiefmutter dachte Ino bei Tag und bei Nacht nur daran, Phrixos und Helle, die gesetzmäßigen Erbe des Königreiches, aus dem Weg zu räumen.
„Wenn Learchos und Melikertes nicht das Reich ihres Vaters erben, werden sie die unglücklichsten Kinder der Welt sein! Welch eine Mutter wäre ich ihnen?“ sagte sich Ino, „wenn ich nicht imstande sein sollte, die Zukunft meiner Kinder zu sichern!“
Mit jedem Tag wurde der Haß Inos auf Phrixos und Helle größer. Sie war fest entschloßen, jene zu vernichten, jedoch so, daß ihr heimtückisches Unterfangen unbemerkt blieb.
An einem Herbsttag rief Ino heimlich alle Frauen von Orchomenos zu sich und riet ihnen, alles Korn, das ihre Männer für die Aussaat aufbewahrten, in heißen Öfen zu trocknen. Die Fruchtbarkeit der Felder werde, wenn sie so verführen, unvorstellbar groß sein. Natürlich wusste Ino, daß das geröstete Korn nicht keimen und daher auch keinen Ertrag bringen werde.
Die Frauen von Orchomenos hörten auf Ino. Ihre Männer wiederum säten das geröstete Korn aus, und im nächsten Jahr ging auf den für ihre Fruchtbarkeit weithin berühmten feldern von Orchomenos kein einziges Saatkorn auf. Winde und eine große Dürre verwandelten die Felder in eine von Rissen durchzogene Wüste. Eine Hungersnot brach aus; viele Menschen und Tiere starben.
Daraufhin beschloß sich Athamas, Boten nach Delphi zu entsenden, die die Pythia, die Priesterin des Apollon, nach der Ursache des Unheils befragen sollte. Ehe sie nach Delphi aufbrachen, beschied Ino die Boten zu sich. Sie beschenkte sie reich, schmeichelte ihnen und flüsterte ihnen ein, sie sollten nach ihrer Rückkehr von Delphi Athamas übermitteln, die Pythia habe gesagt: „Die Felder werden wieder reiche Frucht tragen, wenn Athamas seine Kinder Prixos und Helle den Göttern opfert!“
Als die Boten von Delphi zurückkamen und diese „Antwort“ der Phytia übermittelten, fiel Athamas in tiefen Gram. Aber konnte er die Erfüllung des Willens der Götter verweigern, wenn es darum ging, das Land von dem Unheil zu erlösen? So befahl er, seine Kinder Phrixos und Helle zu opfern. Ino jubelte vor Freude. Ihr heimtückischer Plan schien gelungen!
Bald darauf führte man Phrixos und Helle, die nichts böses ahnten, zum Altar, der sich in einem Hain außerhalb von Orchomenos befand. Dort war schon, alles bereit. Die Priester sangen Hymnen zum Lobpreis der Götter, und der Oberpriester hielt ein scharfes Schwert bereit, mit dem die Opferung vollzogen werden sollte. Phrixos und Helle liefen frohen Mutes vor ihren Begleitern her, hielten auch einmal inne, um Blumen zu pflücken. Da plötzlich stand, hinter einer riesigen Eiche hervorgekommen, ein Widder vor ihnen, dessen Fell wie pures Gold glänzte.
Der Widder, von Nephele gesandt, um die Kinder zu retten, kam ganz nah heran. Die Kinder streichelten ihn, und er kniete vor ihnen nieder. Phrixos stieg auf das Tier, hielt sich an den Hörnern fest und rief seiner Schwester Hell zu: „Helle, sieh nur, wie zahm er ist!“ Da stieg auch Helle auf den Widder und umfaßte ihren Bruder mit beiden Armen.Nun richtete sich der Widder langsam auf, und gemächlich setzte er sich in Bewegung. Doch als die Begleiter die Kinder ergreifen wollten, erhob er sich in die Lüfte. Hinter einer riesigen schwarzen Wolke verschwand er mit Phrixos und Helle.
Vor den Augen der Kinder wurde die Erde immer kleiner. Die Wälder sahen aus wie kleine grüne Flecken und die Flüsse wie glitzernde Bänder, die sich durch Felder und Wälder schlängelten. Dann konnten sie auch das Meer sehen, das wie ein großes blaues Band vor ihnen lag. Helle erschrak. Sie schrie. Daß ihr schwindelig sei, und sie ließ ihren Bruder los. Phrixos, der sich mit der linken Hand am Horn des Widders festhielt, versuchte sie mit der rechten zu ergreifen, doch es war schon zu spät. Helle fiel ins Meer und ertrank. Seitdem nannte man dieses Meer das Meer der helle oder Hellespont.
Der Widder trug Phrixos nach Norden und flog immer weiter, bis er den Fluß Phasis in der fernen, wundersamen Kolchis erreichte, wo König Aietes, ein Sohn des Helios, herrschte.
Aietes empfing Phrixos voller Freude. Den goldenen Widder, der ihn gerettet hatte, brachte Phrixos dem Zeus zum Opfer. Das Goldene Vlies hängte Aietes im heiligen Hain des Kriegsgottes Ares auf, wo es von einem feuerspeienden Drachen bewacht wurde.
Mit väterlicher Sorge umgab Aietea den Phrixos, und als dieser herangewachsen war, gab er ihm seine Tochter Chalkiope zur Frau.
Dafür, daß der Widder dem Phrixos das Leben gerettet hatte, verwandelten ihn die Götter in ein Sternbild.

Die Magie des Widders:

Niemand liebt den Sturm wie er. Er will herausgefordert werden, sich
engagieren und natürlich siegen. Das macht den Widder zu einem Menschen,
auf den sich die Blicke richten, wenn andere nicht weiter wissen, oder sich
langweilen. Der Widder will mitreißen und mitgerissen werden. In seiner
ungestümen Art ruft er Freunde schon einmal morgens um vier an, um einen
rasanten Einfall mitzuteilen, oder um den romantischsten Liebesschwur los-
zuwerden, den Sie je in Ihrem Leben gehört haben. Wenn Sie Aufregung
suchen, dann sollten Sie einem Widder zu Füßen liegen und das ist wörtlich
gemeint; Widder lieben es andere zu faszinieren, Bewunderung ist ihr Elexier.
Wo sie es spüren, werden Widder zu Höchstleistungen auflaufen – und wie
Selbstverständlich die Führung übernehmen. Widder glauben einfach an sich
und an die Kraft des Idealismus. Wenn sie lieben, sind sie überzeugt, daß
dies die überwältigendste Liebe seit undenklichen Zeiten sei, und stellen
ihren Partner aufs Podest. Das Tolle daran: Widder glauben das bei jedem
Partner aufs Neue.

Auf wen er fliegt:

Er sucht, was ihm ähnlich ist – er will einen Partner mit Power, Lust an gesell-
schaftlichem Glanz und Selbstdarstellung. Die geistreichen, flirrigen Zwillinge
ziehen ihn in den Bann. Er wird magisch angezogen, wenn jemand aus der
Menge ragt. Deswegen faszinieren ihn auch die anspruchsvollen Löwen mit
Ihrer ruhigen Selbstgewißheit und dem Hang zu Luxus. Astrologisch passen
auch Wassermänner und Schützen gut – beide treten gern so verwegen auf
wie er und wagen, Undenkbares zu denken. Aber grundsätzlich klopft das
Herz des Widders bei jedem, der ihm offene Bewunderung entgegenbringt
und bereit ist, ihm die Hauptrolle zu überlassen.

Wie man ihn verführt:

Wissen Sie, wie man das macht: auf jemanden Kostbar wirken?
Für Widder gehört dazu, gut zu riechen, eine sanfte Stimme zu haben,
glänzend aufzutreten und in aller Augen klug und begehrenswert zu
gelten. Kurzum: Man muß ein Star sein; aber einer der daß Kunststück
fertig bringt, sich trotz eigener Topqualitäten dem Widder unterzuordnen.
Wer`s schafft, ihn zu beeindrucken und ihm gleichzeitig zu schmeicheln,
gewinnt sein Herz im Handumdrehen. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie
hätten einen der größten Romantiker vor sich: Glauben Sie`s.
Widder sind gefühlvoll, idealistisch. Leidenschaftlich und viel zu ehrlich,
Sie zu hintergehen.

Wie der Widder liebt:

Er ist bereit, in seinem Schatz das bewundernswerteste Wesen weit und breit
Zu sehen. Kaum jemand kann so zärtlich Komplimente machen, so stolz auf den
Partner sein und ihn so großzügig zu beschenken. Er ist einfach ritterlich, solange
Er das Gefühl hat, Herr im Haus zu sein; und das gilt auch für die Widder-Frau.
Wenn Widder die große Liebe gefunden haben – VORSICHT!! Sie glauben das
Jedes Mal – sind sie sehr treu; allerdings darf man sie nicht enttäuschen.
Bloß nicht zerknautscht am Frühstückstisch erscheinen oder herummäkeln –
Märchenprinzen/-prinzessinnen benehmen sich anders, finden die Widder und
Reagieren mit Szenen oder Eiseskälte.