|
Es ist nun rund 60 Millionen Jahre her, die Zeit des Tertiärs, da kletterte in undurchdringlichen Wäldern ein kleines Säugetier in den Bäumen, einem Wiesel sah es ähnlich – es war der Urahne der Familie der Hunde und hundeartigen Tiere – Miacis genannt. Es war noch kein Zehengänger wie die heutigen Hundeartigen. Sein Gebiss war das eines Fleischfressers, sein Gehirn klein.... (Fortsetzung folgt unter den Produkten!) |
|
|
Im Laufe der Jahrmillionen entwickelte sich aus den Miacis eine ganze Reihe von primitiven Raubtieren. Manche ähnelten den heutigen Bären, andere den Hyänen, wieder andere den Katzen und eben den Hundeartigen
Allgemein wird angenommen, dass der Zähmungsprozess vor mindestens 12.000 Jahren begann. Lange Zeit war man unsicher, ob der Hund vom Schakal oder vom Wolf abstammt. Heute weiß man, dass der südliche Stamm des Grauwolfes der Urahn unseres Hundes ist. Trotz seines Namens zeigt sein Fell verschiedenste Färbungen auf, damals war er weit in Europa und Asien verbreitet, heute findet man ihn nur noch selten in Indien.
Die älteste Hunderasse, die wir kennen, ist Canis famillaris putjani. Allerdings weiß man nicht, ob sie bereits domestiziert war oder wild lebte. In verschiedenen Teilen der Erde spielte sich die Domestikation des Hundes unterschiedlich ab. Ein ganz wesentlicher Faktor war immer der gegenseitige Nutzen in der Mensch-Hund-Beziehung. So ernährte sich der Hund von den Essensresten, die die Menschen in der Nähe ihrer Siedlungen wegwarfen, der Mensch wiederum fühlte sich vor Angriffen wilder Tiere sicherer, wenn Hunde in der Nähe waren.
Verschiedene archäologische Funde, Höhlenmalereien und Tempelschnitzereien, zeigen Hunde, die für Menschen arbeiten oder mit ihnen spielen. Heute existieren etwa 200 verschiedene Hundezüchtungen, die eine Vielfalt an Farben, Formen und Größen aufweisen. Ihre Charaktere sind ihrem Verwendungszweck wegen sehr unterschiedlich: Jagdhunde, Wachhunde, Schlittenhunde, Hütehunde, Blinden- und Behindertenhunde, Spür- und Rettungshunde und und und.
Zu praktisch unzertrennlichen Gefährten sind Hund und Mensch auf der ganzen Welt geworden. Seines Beschützerinstinktes ist der Hund der perfekte Wächter für Familie und Heim, Fabriken, Bauerngehöfte oder Geschäfte geworden. Seine wichtigste Rolle jedoch besteht wohl darin, Spielgefährte und Freund des Menschen zu sein - ein stiller Tröster, schweigsamer Vertrauter und treuer Freund. |
|