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Die nordafrikanischen Falbkatzen, die von den Ägyptern verehrt wurden, sind die Stammform unserer Hauskatzen. Sie sind kleiner und schmaler als unsere heimischen Wildkatzen und viel zutraulicher Die Falbkatzen wurden eigentlich nicht domestiziert. Eher ist es so, dass die Katzen sich die Menschen aussuchten und dass auch erst dann, als die Menschen ihr Nomadenleben aufgaben; das war von ein paar tausend Jahren. Die Menschen fingen an, Getreide anzubauen und Vorräte anzulegen. Mäuse und Ratten machten sich über die Vorräte her, aber die Falbkatzen folgten ihren Beutetieren auf dem Fuß und machten Jagd auf sie. Eine Freundschaft zwischen Menschen und Katzen begann. Jeder hat sicher schon gesehen, dass die Augen der Katze im Dunkeln leuchten. Das rührt daher, dass das Auge mit einer spiegelnden Schicht ausgekleidet ist. Die verstärkt im Dunkeln das Licht, das auf die Netzhaut trifft, wirft aber überschüssiges Licht zurück. Wenn viel Licht hereinfällt, verengt sich die Katzen-Pupille zu einem schmalen Schlitz. Im Dunkeln dagegen wird sie ganz groß und rund und fängt so auch noch das letzte Restchen Licht ein. Katzen können daher ohne zu blinzeln in die Sonne gucken und auch nachts gut sehen. Der Katze ihre Schnurrhaare funktionieren wie ein Radarsystem. Sie tastet damit nicht nur Beutetiere und Gegenstände ab, mit ihrer Hilfe fängt sie Berührungsreize auf, noch bevor sie irgendwo anstößt, auch die kleinste Erschütterung in der Luft spürt sie damit. Selbst in völliger Finsternis können Katzen so jedes Hindernis vermeiden und sich sicher orientieren. Katzen haben ein sehr gut ausgeprägtes Gehör, mit ihrer beweglichen Ohrmuschel kann sie gut feststellen, woher Geräusche kommen. Verglichen mit Menschen hören Katzen dreimal so gut. |
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