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Der Maulwurf ist ein Einzelgänger. Er gräbt mit seinen kräftigen Schaufelhänden unter der Erde Röhrengänge. Dabei kommt er bis zu 30 cm in der Minute voran. In einer einzigen Nacht kann er neue Tunnels von fast 100 m Länge anlegen. Mehrmals am Tag läuft der Maulwurf durch seine Gänge auf der Suche nach Beutetieren, die in die Röhren gepurzelt sind. Dabei kann er sich auf der Stelle umdrehen wie bei einem Rückwärts-Purzelbaum. Nur nachts verlässt er manchmal seine unterirdische Wohnung. Dann ist er in Gefahr, denn er hat vor allem Katzen, Marder und Raubvögel als Feinde. Auch die Menschen gehören zu seinen Feinden. Die Bauern ärgern sich nämlich sehr über den Maulwurf , weil er mit seiner Buddelei viele Erdhügel aufwirft. Diese Hügel machen den Menschen die Arbeit auf den Feldern und Wiesen schwer. Mit seiner Wühlarbeit lockert er aber auch den Boden und frisst unzählige der für uns oft schädlichen Insekten. Er hält keinen Winterschlaf, sondern lebt von seinen Vorräten. Die Wohnung des Maulwurfs ist eine rundliche Höhle, von der aus er sich viele Gänge in alle Richtungen gräbt.
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