|
Der Eisbär (lat. Ursus maritimus, auch Polarbär genannt) ist eine Art der Bären. Manchmal wird er als Thalartos maritimus oder Thalassarctos maritimus in einer eigenen Gattung geführt, er ist aber unter phylogenetischen Gesichtspunkten eng mit dem Braunbären verwandt, vielleicht sogar nur eine Unterart von ihm. Braun- und Eisbären sind unter günstigen Umständen miteinander kreuzbar
Der Eisbär wird bis zu 300 cm lang und 150 cm hoch (Schulterhöhe), das Männchen kommt bis auf 650 kg Gewicht. Weibchen sind generell etwas kleiner und leichter. Das Fell des Eisbären ist, unabhängig von der Jahreszeit, immer gelblich weiß. Die einzelnen Haare sind innen hohl, dies ist eine besonders gute Wärmeisolierung. Die Haare wirken wie Glasfiberstäbe und leiten die Sonnenstrahlen auf die schwarze Haut des Eisbären. So ausgestattet verfügt der Eisbär über eine optimale Anpassung. Er kann nicht nur hervorragend und weit schwimmen, auch auf dem Festland kann er kurzfristig Geschwindigkeiten bis zu 40km/h entwickeln ansonsten bewegt er sich mit etwa 5,5km/h fort. Eisbären erreichen ein Lebensalter von dreißig Jahren
Der Eisbär lebt rund um den Nordpol im ganzen Polarraum (Arktis), auf dem Packeis, Eisschollen und auf den Inseln und Küsten. Südlich der Treibeisgrenze sind sie so gut wie nie anzutreffen. Das südlichste Gebiet, das Eisbären ganzjährig bewohnen, ist die kanadische James Bay, die auf der gleichen geographischen Breite liegt wie Berlin. Sein Leben ist fest mit dem Meer assoziiert, weshalb der Eisbär als ein Meeressäuger angesehen werden kann. |
|