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In den 30er- und 40er Jahren wurden dann verschiedene Versuche im Mittelwellen- und Kurzwellenbereich durchgeführt. Das weltweit erste Mobilfunknetz gab es in den USA im Jahre 1946. Nach der Entwicklung der UKW-Technik in Deutschland nach dem Krieg wurden dann Anfang der 50er-Jahre in verschiedenen Regionen Deutschlands lokale Netze aufgebaut, wie der Hafen- oder Rhein-Funk oder der Stadtfunk-Dienst. Das erste richtige Mobilfunknetz in Deutschland war das 1958 von der Bundespost eingeführte A-Netz. Es war ein analoges Netz, das rein handvermittelt arbeitete. Die Gesprächsverbindung wird vom "Fräulein vom Amt" handvermittelt und muss abgebrochen werden, sobald man den Funkbereich einer Landfunkstelle verlässt. Im benachbarten Funkbereich kann das Gespräch dann wieder aufgenommen werden. Auslandsgespräche waren nicht möglich. Das A-Netz arbeitete im 150 MHz-Frequenzbereich. Durch die Kosten des Mobilfunks blieb das Telefonieren unterwegs ein Privileg der Wohlbetuchten und derer, die es beruflich nutzten, wie z.B. Politiker, Unternehmer und Angehörige bestimmter Berufsgruppen. Trotzdem war das A-Netz seinerzeit das größte flächendeckende Mobilfunknetz der Welt. Die Hardware war noch sehr klobig, sie basierte auf Röhrentechnik - es wurde noch der halbe Kofferraum benötigt. Die Kosten für ein Gerät lagen bei 8.000.- bis 15.000.- Mark.Der monatliche Grundpreis betrug anfangs 66.- DM später 270.- DM. Hinzu kamen zusätzliche Gebühren für die Funkverkehrsbereiche Die höchste Teilnehmerzahl lag knapp über 10.000. 1977 wurde der Betrieb endgültig eingestellt. |
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