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1972 ging das technisch wesentlich fortschrittlichere B-Netz in Betrieb. Hiermit war erstmals Selbstwählverkehr in beiden Richtungen möglich. Der Nachteil war allerdings, dass der Anrufer wissen musste, in welchem Vorwahlbereich sich der Mobilteilnehmer aufhielt (z.B. 0611-05-Rufnummer für einen Teilnehmer der sich im Bereich Frankfurt aufhielt). Zunächst gab es 16.000 Teilnehmer, nach Erweiterung der Funkkanäle waren dann bis zu 27.000 Teilnehmer im B-Netz. Es war sogar im begrenzten Rahmen Roaming möglich, in den NachbarländernÖsterreich, Niederlande, Luxemburg Der Frequenzbereich war auch hier im 150 MHz-Band Der monatliche Grundpreis betrug anfangs 270.- DM später 120.- DM Der Preis eines Autotelefons betrug ca. 12.000.- DM Ende 1994 ging das B-Netz außer Betrieb. In Österreich startete das B-Netz 1974
Das C-Netz startete in Deutschland 1985, in Österreich schon im November 1984. Hiermit war man erstmals im ganzen Bundesgebiet unter einer Rufnummer erreichbar, ohne Region-Vorwahl. Gleichzeitig wurden in anderen Ländern ähnliche Systeme eingeführt, die aber meist nicht kompatibel waren. Der Hauptunterschied zum bisherigen B-Netz war, dass es sich un ein zellulares System handelt. Durch die Vielzahl von Basisstationen waren geringere Sendeleistungen erforderlich, dies bedeutete geringeren Stromverbrauch, weniger erforderliche Akkukapazität und somit kleinere Geräte. Außer den festeingebauten Autotelefonen gab es auch bald tragbare Geräte (das erste kam 1987 von Siemens), etwa in der Größe eines Kofferradios und schließlich sogar Handys. |
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