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Die feinen und ursprünglich unerwünschten Bläschen dürften das Ergebnis eines natürlichen Prozesses gewesen sein, der durch das kühle und raue Klima der Champagne sowie die kurze Vegetationsperiode für den Wein mitbestimmt wurde. Nachdem die Trauben oft spät im Jahr gepflückt wurden, blieb den in den gepressten Trauben enthaltenen Hefen nicht genug Zeit, den vorhandenen Zucker vollständig in Alkohol umzuwandeln. Die kühlen Wintertemperaturen brachten den Fermentationsvorgang für einige Wochen zum Erliegen. Erst mit den wärmeren Temperaturen des Frühlings kommt dann die Gärung in der Flasche ein zweites Mal in Gang. Das bei diesem Prozess entstehende Kohlendioxid sammelt sich in der fest verschlossenen Flasche und sorgt für das entscheidende Kribbeln. |
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